Archive for the ‘DSL News’ Category

Neue DSL-Studie

Dienstag, August 4th, 2009

Die Forschungsgruppe Wahlen hat vor wenigen Tagen die Internet-Strukturen des 2. Quartals 2009 veröffentlicht und damit gezeigt, dass mittlerweile 72 Prozent der erwachsenen Bundesbürger das Internet nutzen. Sowohl privat als auch geschäftlich.

Männer sind dabei deutlich aktiver als Frauen. 79 Prozent gaben an das Internet zu Hause oder am Arbeitsplatz zu nutzen. Bei den Frauen waren es nur 66 Prozent. Auch ein Ost-West-Gefälle wird deutlich. Während der Prozentsatz der Netz-User im Westen bei 74 Prozent liegt, sind es im Osten nur 65 Prozent. 90 Prozent der User sind unter 50 Jahre, 80 Prozent zwischen 50 und 59 Jahren, ab 60 sind nur noch 34 Prozent im Netz unterwegs.

Auch ein Vergleich der Schulabschlüsse zeigt eine deutliche Kluft. Während bei den Hauptschul-Absolventen lediglich 56 Prozent online sind, sind es bei den Personen mit Hochschulreifen ganze 93 Prozent.

Der durchschnittliche deutsche Internetnutzer verbringt, der Studie zufolge, zwischen 3 und 10 Stunden pro Woche im Netz. Wobei Männer häufiger über einen längeren Zeitraum online sind.

Wie Ihre DSL-Leitung schneller wird

Samstag, April 4th, 2009

DSL 16000 ist ein Versprechen, das viele Anbieter nicht einhalten können, denn kaum jemand surft mit 16 Mbit/s. Oft ist die DSL Leitung zu langsam oder andere Faktoren sorgen für eine gedrosselte Geschwindigkeit. Es muss nicht immer der Provider allein Schuld sein.

Wichtig für eine maximale Surf-Geschwindigkeit ist die Länge der Kupferleitung zwischen der Vermittlungsstelle und Ihnen als Kunde. Allerdings haben Sie darauf keinen Einfluss. Klar ist nur: Je länger die Leitung ist, umso geringer ist logischerweise die maximale Bandbreite und damit auch Ihre Surf-Geschwindigkeit. Einfluss auf die Bandbreite hat aber auch der so genannte Leitungsquerschnitt. Er wirkt zusätzlich dämpfend und kann die Leistung beeinträchtigen.

 Dennoch kann es vorkommen, dass trotz einer kurzen Leitung und eines ADSL2+- Anschlusses statt 16 Mbit/s nur 8 Mbit/s erreicht werden. In diesem Fall sollten Sie mit Ihrem Provider Kontakt aufnehmen, damit Sie auf einen Ihnen zustehenden Port umgeschalten werden. Oft liegt die Ursache für eine langsame DSL-Leitung nämlich darin, dass Anbieter bei einem Wechsel des Anschlusses den des Ports vergessen.

Ein weiteres Problem ist die Verwendung der falschen Hardware. Ältere Modems unterstützen beispielsweise kein ADSL2+ und auch die gleichzeitige Verwendung von in Reihe geschalteten Routern und einem Modem kann zu einer langsamen Geschwindigkeit führen. Selbst WLAN kann bei der Verwendung von älteren Endgeräten zur Speed-Bremse werden. Hier ist es Ihre eigene Pflicht Abhilfe zu schaffen.

Kinder- und Jugendschutz beim Surfen

Donnerstag, April 2nd, 2009

Das Internet ist eine nicht versiegende Quelle an Daten, Bildern und Informationen. Während dies für Erwachsene hilfreich sein kann, ist es für Kinder und Jugendliche gefährlich, denn sie haben beim Surfen keinen Schutz. Familien-DSL von D-Link soll Eltern jetzt bei der Verwaltung des Internet-Zugangs helfen. Es funktioniert mit Standard DSL-Anschlüssen und ist ohne Provider-Bindung erhältlich.

Der große Vorteil am Familien-DSL ist, dass für einzelne Personen anhand von Listen, die nach gefährdenden Internet-Inhalten sortiert sind und regelmäßig aktualisiert werden, altersgerechte Surf-Räume eingerichtet werden können und somit ein ständiger Schutz gewährleistet wird.

Im Familie-DSL Paket finden sich ein WLAN-Router, ein Kinder- und Jugendschutzmodul sowie ein einjähriges Update-Abo für die automatische Aktualisierung der Black- und White-Listen. Bestellt werden kann es direkt online. Der Preis wird mit 149 Euro angegeben, wobei Sie im zweiten Jahr 185 Euro zahlen, da 36 Euro für das Update-Abo der Listen anfallen.

Hier finden Sie mehr Infos zum Familien-DSL.

Breitband-Gipfel im Kanzleramt

Dienstag, Februar 10th, 2009

Weiße Flecke auf der DSL Landkarte sind einigen ein Dorn im Auge, besonders Betroffenen, die in diesen Regionen leben und DSL nur vom Hörensagen kennen. Bis zum Jahr 2010 soll sich das aber ändern. So das Ziel der Bundesregierung.

Bis dahin sollen nämlich alle Haushalte in Deutschland Zugang zu einem Breitband-Anschluss haben und mit mindestens 384 kbit/s im Internet surfen können. Das große Endziel liegt allerdings im Jahr 2018. Zu diesem Zeitpunkt sollen Highspeed-Anschlüsse bundesweit flächendeckend verfügbar sein.

Um all diese Sachen zu klären, fand Anfang Januar ein Breitband-Gipfel im Kanzleramt statt, bei dem Frau Merkel und Konsorten diskutierten. Das Treffen blieb allerdings ohne wirkliches Ergebnis, konkrete Pläne gibt bisher es nicht. Am 18. Februar soll deshalb eine Kabinettssitzung zu diesem Thema stattfinden.

Versatel stark im Kommen

Sonntag, November 23rd, 2008

Ganz im Gegensatz zu Freenet läuft beim Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Versatel alles bestens und der Konzern befindet sich auch weiterhin auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal konnte eine Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent erzielt werden. Über 10.000 Neukunden trieben die Zahlen im DSL-Privatkundenbereich auf 702.200. Und obwohl der Wettbewerb hart ist, konnte das Unternehmen einige Konkurrenten ausstechen und den Umsatz mit Privatkunden auf 86,5 Millionen Euro stabilisieren.

Freenet erlebt herben Rückschlag

Freitag, November 21st, 2008

Im dritten Quartal des Jahres hat Freenet einen herben Rückschlag erlitten. 50.000 DSL-Kunden weniger sorgen aktuell nur noch für einen Kundenstand von rund 1,05 Millionen und auch das Schmalbandgeschäft lief wenig erfreulich. In anderen Geschäftsbereichen konnte das Telekommunikationsunternehmen zwar auch Plus machen, aber der starke Rückgang im DSL-Bereich bestärkt erneut das Vorhaben eines Verkaufs. Aufgrund der aktuellen Finanzkrise muss dieser allerdings ins neue Jahr verschoben werden. Derzeit sei kein akzeptabler Preis auf dem Markt zu erzielen, so Konzernchef Eckhard Spoerr.

Mobiles Breitband gewinnt an Bedeutung

Montag, Oktober 27th, 2008

Das Festnetz-Internet muss sich warm anziehen. Nicht nur weil es draußen langsam kälter wird, sondern vor allem weil es einen ernst zu nehmenden Konkurrenten bekommen hat: Mobiles Breitband! Laut einer aktuellen Studie des britischen Telekom-Beratungsunternehmen Analysys Mason werden in 5 Jahren schon rund 50 Prozent aller Breitbandkunden vorwiegend mobile Zugänge nutzen.

Festnetzzugänge werden langsam unattraktiver, immer mehr Kunden wissen die Vorteile mobiler Breitbandangebote zu schätzen und entscheiden sich lieber dafür. Diese Gefährdung scheinen viele Festnetz-Betreiber trotz einer rückläufigen Zahl von DSL-Neuanschlüssen allerdings noch zu verdrängen.

 

DSL-Kunden unzufrieden

Freitag, Oktober 24th, 2008

 Eine aktuelle Umfrage hat jetzt aufgedeckt, dass knapp 45 Prozent der DSL-Kunden mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind. Deutlich mehr als im letzten Jahr. Schuld sind vor allem versprochene DSL-Geschwindigkeiten, die nicht eingehalten, aber trotzdem bezahlt werden müssen und schlechter Kundenservice. Unfreundlichkeit oder fehlende Fachkenntnis wurden hier bemängelt. Kündigungen, die ihren Empfänger angeblich nie erreicht haben oder abgelehnt wurden, waren ebenfalls ein Kritikpunkt.

Schon 10 Millionen nutzen mobiles Internet

Dienstag, Oktober 21st, 2008

Zum Surfen braucht man nicht immer unbedingt einen PC oder Laptop. Immer mehr User mögen es unabhängig und gehen einfach mit ihrem Handy ins Internet. Aktuell sind es schon über 10 Millionen, wie die Studie “Mobile Internet” des Marktforschungsunternehmens Deloitte zeigt. Diese Zahl könnte sich in Zukunft sogar noch verdoppeln.

Verantwortlich dafür sind die gute UMTS-Netzabdeckung und transparentere Tarife. Diese haben die Hemmschwelle zwar herabgesetzt, aber gerade preislich gibt es beim mobilen Internet noch viel Spielraum. Preiswerte Flatrates könnten noch mehr Kunden überzeugen und teure Zeit- oder Volumentarife verdrängen. Aber auch der Datenschutz persönlicher Informationen darf nicht vergessen werden.

GMX und Web.de wollen den DSL-Markt erobern

Montag, Oktober 6th, 2008

Der DSL Kuchen ist groß und jeder möchte ein Stück davon abhaben. Seit neuestem auch GMX und Web.de. Ihr preisgünstiges DSL-Paket soll ohne einen Festnetzanschluss der Deutschen Telekom auskommen und Ihnen als User Geschwindigkeiten bis zu 2.000 Kilobit/s ermöglichen. Der Spaß wird monatlich nur knapp 17 Euro kosten und ist somit durchaus erschwinglich. Die Vermarkung erfolgt unter den Labeln GMX Free-DSL und Web.de Free-DSL.